Gleich für Alle

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Die Taktik von Angela Merkel war übertaktiert, klug, aber nicht überzeugend, die plötzliche Abstimmung über die Ehe für Alle in ihrer Gefolgsherde freizugeben.
Ist es von großer gesellschaftlicher Relevanz, ob zwei Männer ein Kind aus Afrika adoptieren können? Kinder kann jeder machen, ob Heterosexuelle oder Homosexuelle? Die eingetragene Lebenspartnerschaft, die sogenannte Homo-Ehe, unterscheidet sich nicht wesentlich von der altbürgerlichen Hetero-Ehe. Verrechtlicht ist bereits Vieles.
Die rechtliche Gleichstellung ist nötig. Gleiche Rechte für Alle.  Aber ist diese Form des Zusammenlebens überhaupt noch zeitgemäß?
Muss es standesamtlich verrechtlichte Ehen geben, eine Lebenspartnerschaft auf Zeit, das Institut der Ehe?
Nein!
Jeder, der das will, soll in die Kirche gehen. Muss es ein Ehegattensplitting geben?
Nein!
Darf jetzt ein katholischer Pastor auch heiraten?
Nein!
In der Verantwortung einer Gemeinschaft sind wir alltäglich über Netzwerke verbunden und unseren Mitmenschen verpflichtet mit oder ohne Trauschein.

Der Christopher  Street Day wird fortan zu einer mehr inhaltsleeren Parade, einem Sommerkarneval, was diese Veranstaltung eigentlich schon immer war. Der CSD ist ein Touristenspektakel, glamourös verbrämt und inszeniert, Männer verkleiden sich als Frauen und gleichgeschlechtliche Frauen tragen ihren Forderungskatalog für ihre künftige Wunschgesellschaft an der Siegessäule vor. Sieg heil.
Sinn macht das keinen mehr.  Aber es geht ja nur um Spaß!

  • Achim
      AchimAdministrator

      Achim Biebricher
      Berlin| Potsdam| Taunusstein

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