27. Heilig Abend, 26. Fastenbrechen

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Die deutsche Konjunktur wächst und Deutschland geht es so gut, dass die Regierung mit den Kirchen in Verhandlung steht den Heiligen Abend am 24. in diesem und im kommenden Jahr auf den 27. zu verlegen, also von Samstag oder Sonntag auf einen nach Weihnachten folgenden Werktag zwischen den Feiertagen.

Jesus Christus, hieß es, sei nach neuesten Erkenntnissen eh nicht am 24. Dezember geboren, sodass man diesen Tag getrost auf einen späteren Zeitpunkt verlegen könne. Auch Silvester und Neujahr werden in diesem Jahr als ein gewöhnliches Wochenende gefeiert und es wird noch nach Lösungen gesucht, um im beginnenden Wahljahr das Wahlvolk, als Ausgleich für die fehlenden freien Tage zu beschenken.
Der muslimische Verband Deutschlands plädiert für eine allgemein freien Tag zum Fest des Fastenbrechens am Ende des Ramadans. Das wäre 2017 am 26.Juni, also einem Montag. Diese Entscheidung käme zum Beginn der Urlaubszeit vielen Deutschen entgegen. Auch die Berliner würden diesen zusätzlichen freien Tag nach einem langen CSD-Wochenende begrüßen.

Hefiger Widerstand kommt allerdings von der CSU. Das Dreikönigsfest sei bereits am 6. Januar und ein gesetzlicher Feiertag in Bayern. Man brauche keine zusätzlichen Feiertage im Rest der Republik, denn die Bayern erbringen mehr Leistung und das Christkind käme traditionell am 24. und nicht am 27., wie das Heidentum drumherum das nun möchte. Das seien linke Spinnereien, so Horst Seehofer, die er nicht mitragen würde.
Frau Nahles und Herr Gabriel könnten ja gerne die erste Kerze am 27. am ihrem Weihnachtsbaum entzünden. Er mache das weiterhin am 24. und er wird auch nicht im Juni fasten. Dazu gäbe es keinen Anlass.

  • Achim
      AchimAdministrator

      Achim Biebricher
      Berlin| Potsdam| Taunusstein

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