Zum Wohle des deutschen Volkes

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Die Sozialdemokraten nähern sich bundesweit in den Umfragewerten der AfD an, nur mit umgekehrtem Pfeil nach unten. Die rechtspopulistische Partei schöpft ihre Wählerschaft zu einem großen Teil aus Nichtwählern und dem linken und rechten Lager etablierter Parteien ab.
Woran liegt es?
Es gibt eine große „Unzufriedenheit“ mit einer langjährigen „Deutschland-Koalition“ aus CDU/CU, SPD und in weiten Feldern auch den Grünen. Es gibt keine nennenswerte Opposition und auch keinen Gegenkurs, wie bei dem Megathema „Flüchtlingspolitik“. Am härtesten trifft das die SPD und die Linkspartei. Man könnte auch vermuten: Links gibt es weder Alternativen, noch schlüssige Antworten.
Die Linke streitet über den richtigen Kurs und wiederholt in jeder Talkshow ihre bekannten drei pazifistischen Sätze, wie ihre Abwehrhaltung zum Krieg allgemein und Waffenlieferungen insbesondere.
Die SPD sucht ihren Kurs seit Schröders Agenda 2010, welche sie in den Abwärtstrend zog. Wechselnde Vorsitzende haben seitdem das Ruder nicht rumreißen können. Ihr derzeitiger Chef Siggi bleibt sieglos und sickert dahin. Da nützt auch die spontane Kurskorrektur in der ZDF-Gesprächsrunde „Maybritt Illner“ nichts.
Überhaupt werden Talk-Shows zunehmend zu abendlichen Polit-Arenen. Dort treffen Politiker auf ein größeres Publikum, als hinter dem Pult vor einem leeren Plenum des Bundestags (oder heißt das Reichstag?). Bei der SPD bleibt das Ergebnis in Wählerstimmen „Ohne Erfolg“. Der Pfeil geht nach unten. Richtungswechsel und Streitereien straft das Wahlvolk ab.
„Was wollen die eigentlich?, Warum soll ich die wählen?“ fragt sich mancher Jungwähler oder Nichtwähler, der scharfe Konturen liebt.
Die CDU kann die AfD gerade noch verkraften, denn sie bleibt unter Merkel stärkste Partei und ihr rechter Rand ist jetzt bundesweit mit einem Themenkatalog und einem fragwürdigen Programmentwurf für eine Alternative für Deutschland zu der einstigen konservativen Volkspartei bedient worden. Heil Petry. Eine Störchin baut ihr Nest weiter.
Das „C“ verpflichtet und jetzt muss Jeder mit Jedem.
Die CSU bleibt ein bayrischer Papiertiger im Münchener Zookäfig und das laute Gebrüll des Löwenkönigs verhallt in Berlin.
Das Deutschlandbild im Jahr 2016, ein Jahr vor den Bundestagswahlen ist alles andere als eine hoffnungsvolle Perspektive auf die nächsten Jahre: Die politische deutsche Landschaft bietet als Alternative zu Merkel eine Alternative zu Deutschland, die keine ist; Europa ist in der von Deutschland dominierten Flüchtlingspolitik zerstritten und vom internationalen Terrorismus, die sich aus Milizorganisationen in kriegerischen arabischen Herkunftsländern gespeist haben, und von uns auch mitgespeist worden sind, bedroht. Amerika droht wie bereits viele der hier umliegenden Staaten sich zu radikalisieren und unter Trump nach rechts abzubiegen. Die Distanz der USA markiert eine mächtige Grenze zum krisengeschüttelten Kontinent Europa: der atlantische Ozean.
In China hinkt die Wirtschaft hinter sämtlichen Erwartungen her, dort gibt nirgendwo mehr ökologische und demokratische Defizite und das mit Sanktionen abgestrafte Russland kommt nicht auf die Beine. Wo Putin noch mit seinen kurzen Beinen hingeht, weiß keiner.
Erdogan soll unser Partner in der Krise sein. Ausgerechnet dieser listige Herrscher eines neuen Osmanischen Reiches?
Was ist mit Afrika? Ein Sammelsurium aus Klimakatastrophe, Armut, Korruption, Ausbeutung, Überbevölkerung, Misswirtschaft setzt eine Völkerwanderung in Gang, wenn nicht bald gegengesteuert wird.
Auf andere Regionen in der Welt gehe ich mal nicht ein.
Zu Beginn des Jahres 2016 von einer düsteren Zukunft 2020 zu sprechen, wäre verfrüht, aber schwarze Steine liegen als Stolpersteine bereits jetzt im Weg zu einer friedlicheren Zukunft und für besseren Wohlstand in der Welt.

  • Achim
      AchimAdministrator

      Achim Biebricher
      Berlin| Potsdam| Taunusstein

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